Wissenschaft und Forschung

Tübingen

Schwankungen im Gehirnzustand beeinflussen Erinnerungsbildung

Ein neurowissenschaftliches Team der Universität Tübingen hat entdeckt, dass spontane Änderungen im Gehirn die Erinnerungsbildung beeinflussen können.
Gehirn

Tests an den Gehirnen von Mäusen zeigten zahlreiche spontane Fluktuationen in Wachsamkeit und Aufmerksamkeit auf, die durch die Weite der Pupillen erkennbar waren. Auch bei völliger Ruhe konnten die Forscher diese Zustandsänderungen im Gehirn beobachten und einen starken Effekt auf die Aktivität von Erinnerungsneuronen durch sie feststellen.

Daraus und aus weiteren Ergebnissen fassten die Wissenschaftler die Hypothese, dass diese Fluktuationen des internen Zustands nicht nur passiv die Erinnerungsbildung beeinflussen, sondern sie aktiv kontrollieren. Diese Prozesse wollen sie jetzt kontrolliert weiter untersuchen.

(Samstag, 25.07.26 - 15:59 Uhr   -   177 mal angesehen)

WERBUNG:

blog comments powered by Disqus
WERBUNG: