Tübingen
Studie zieht Parallele zwischen Meditation und Depersonalisationsstörungen
Das Gefühl von Entfremdung von der Umwelt, das mit Depersonalisations- und Derealisationsstörungen einhergeht, ist mit manchen Effekten von Meditationspraktiken vergleichbar.
Zu diesem Schluss kam eine Studie des Uniklinikums Tübingen. Während solche Erfahrungen als Resultat von Stress, Depression oder Trauma üblicherweise als negativ wahrgenommen werden, sind sie bei der Meditation aber erwünscht. Auch wird ihnen oft spiritueller Wert beigemessen. Das Studium davon, wie Menschen nach der Meditation mit einer freiwilligen Depersonalisation umgehen, könnte laut der Studie helfen, Erfahrungen der unfreiwilligen Art als Teil einer Störung zu behandeln.
(Donnerstag, 02.07.26 - 16:11 Uhr - 234 mal angesehen)
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