Tübingen, Würzburg, Kiel
Studie zu Post-COVID-Syndrom zeigt Potenzial von Cortison
Eine der größten Therapiestudien zu Post-COVID in Deutschland zeigt, dass niedrig dosiertes Cortison bei der Behandlung von Symptomen helfen könnte.
Die Studie PreVitaCOV der Universitätsklinika Würzburg, Tübingen und Schleswig-Holstein hat 323 über Hausärzte gewonnene Patienten getestet. Unter gering dosiertem Prednisolon, das entzündungshemmend, antiallergisch und immunsuppressiv wirkt, gingen die Symptome der Patienten nach vier Wochen statistisch signifikant stärker zurück als ohne. Besonders die Fatigue, oder krankhafte Erschöpfung, konnte so gelindert werden.
Auch eine Kombination an B-Vitaminen wurde getestet, diese zeigten jedoch keine messbare Wirkung. Ob der Effekt im Alltag spürbar ins Gewicht fällt, ist noch offen, doch sehen die Forscher die Studie als einen wertvollen ersten Schritt.
(Montag, 02.11.26 - 12:39 Uhr - 232 mal angesehen)
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