Region Neckar-Alb
Auswirkungen des Kriegs auf die regionale Wirtschaft
Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen sind auch für die deutsche Wirtschaft eine Belastung.
Was das genau für die Unternehmen in der Region Neckar-Alb bedeutet und worauf man sich jetzt einstellen müsse, erklärte der IHK-Außenwirtschaftsexperte Martin Fahling im Interview.
Ein Krieg mitten in Europa – ein Ereignis mit dem viele Menschen nicht gerechnet haben. Harte Sanktionen gegen Putins Angriffskrieg werden auch von den heimischen Unternehmern befürwortet, erklärt uns der Außenwirtschaftsexperte der IHK Reutlingen.
Die regionalen Unternehmen seien seit der Krim-Annexion 2014 bereits mit Russland-Sanktionen konfrontiert und hätten daher eine gewisse Erfahrung, so Fahling weiter. Auch wenn es jetzt deutlich komplizierter würde, so Fahling im Gespräch mit RTF.1. Er vermute es werde insbesondere zu großen Lieferkettenproblemen kommen, einfache Logistikwege würden voraussichtlich gestört und somit der Bezug von Warenlieferungen in beide Richtungen schwieriger.
Dies beträfe vor allem einzelne Unternehmen, denn allgemein würde der Stellenwert im Handel mit Russland und der Ukraine für die Region keine großen Dimensionen einnehmen.
Wie es mit der Energieversorgung und den steigenden Energiepreisen weitergehe, so Fahling, sei nun ein bundesweites Thema, das es auch seitens der Politik zu lösen gilt. Dass die Unternehmen momentan unsicher sind, wie es weitergeht, macht sich auch bei der IHK Reutlingen bemerkbar. Auch wollen sich die Unternehmen solidarisch zeigen, hier seien jetzt die Industrie- und Handelskammern gefordert, so Fahling, entsprechende Hilfsangebote zu koordinieren und auch mit den Auslandskammern vor Ort umzusetzen.
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(Mittwoch, 02.03.22 - 14:02 Uhr - 18651 mal angesehen)
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